In 10 Schritten zu meinem Traumhaus. So geht`s!
25.06.2020

Für die meisten Menschen ist der Hausbau eine einmalige Erfahrung – und ein Lebenstraum. Wer träumt nicht von einem individuellen Haus, das den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

Damit der Traum vom Eigenheim Realität wird, sollten Sie einen erfahrenen Architekten hinzuziehen. Doch auf dem Weg zum Traumhaus warten trotz professioneller Unterstützung viele Stolpersteine. Damit Sie als Bauherr den Überblick behalten, zeigen wir Ihnen die wichtigsten 10 Schritte zum Traumhaus: 

1. Die Suche nach dem Grundstück

Bevor es richtig losgehen kann, müssen Sie sich auf die Suche nach einem passenden Grundstück machen. Die Grösse, die Lage und die Infrastruktur sind dabei wichtige Kriterien. Bei den Gemeinden können Sie sich in der Regel vorab über die üblichen Grundstückspreise informieren. Gerade in Metropolregionen und städtischen Gebieten ist die Suche nach einem Grundstück oft eine langwierige Herausforderung, denn dort ist Baufläche rar und begehrt. 

2. Die Finanzierung

In einem nächsten Schritt sollten Sie sich bei Ihrer Bank oder bei Ihrem Finanzberater über eine geeignete Finanzierung informieren. Bevor Sie ein Haus bauen, müssen Sie zunächst die Frage klären: Welchen Betrag kann ich mir überhaupt leisten? 

Dazu sollten Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre eigene Finanzlage verschaffen. Wie hoch ist Ihr monatliches Einkommen? Welche Ausgaben benötigen Sie zum Leben? Welche Ersparnisse haben Sie auf Ihrem Konto? So können Sie abschätzen, welches Budget Sie zur Verfügung haben und welche Darlehenssumme Sie für den Bau benötigen. Legen Sie sich am besten eine Mappe mit Einkommensnachweisen, Steuerbescheiden und weiteren Unterlagen an. Planen Sie bei der Finanzierung unbedingt auch die Baunebenkosten sowie unerwartete Mehrkosten ein. 

3. Die Vorplanung und das Briefing

Sobald Sie Ihr Budget kennen, folgt die Vorplanung. Sie sollten sich als erstes darüber klar werden, wie Ihre persönlichen Wünsche aussehen. Welchen Baustil bevorzugen Sie? Wie viele Zimmer benötigen Sie? Brauchen Sie eine Tiefgarage? Planen Sie unbedingt vorausschauend. In einigen Jahren kann zum Beispiel ein barrierefreies Haus von Vorteil sein. Auch ein energieeffizientes Eigenheim spart auf Dauer viele Kosten. Erstellen Sie am besten ein detailliertes Briefing mit all Ihren Vorgaben. Nun können Sie sich auf die Suche nach einem passenden Architekten begeben.

Eine tolle Alternative, um schnell einen passende Architekten zu einem fixen Preisgeld zu finden, ist ein Architektur-Wettbewerb mit Faberling.ch. 

4. Das individuelle Konzept 

Auf der Grundlage Ihres Entwurfs erhalten Sie von der Architektur-Community auf Faberling.ch gleich mehrere massgeschneiderte Entwürfe. Der Vorteil dabei: Sie können optimal vergleichen, welches Konzept das kreativste ist und am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Lassen Sie sich Zeit bei der Wahl Ihres Favoriten. Die Auswahl des Konzepts ist einer der wichtigsten Schritte, denn auf dieser Grundlage entsteht letztendlich Ihr zukünftiges Eigenheim. Nachträgliche Änderungen sind meist teuer. Sie sollten sich also absolut sicher sein, dass das Konzept Ihren Wünschen entspricht. Nachdem Sie Ihren Sieger gekürt haben, erhalten Sie ein einmaliges Nutzungsrecht für den Entwurf. Sie entscheiden nun wieder-um, ob Sie das Konzept mit dem Sieger des Wettbewerbs realisieren möchten. 

5. Planungs- und Bemusterungsgespräche

Gemeinsam mit Ihrem Wunsch-Architekten machen Sie sich nun an die Arbeit. Der Architekt ist Ihr wichtigster Partner auf dem Weg zum Traumhaus. Seine Aufgabe ist es, die finalen Bau- und Terminpläne zu erstellen. Im Bemusterungsgespräch legen Sie weitere Details wie den Bodenbelag, die Fassadenfarbe, Fliesen und Steckdosen fest. Häufig werden auch weitere Spezialisten wie Energieplaner oder Elektrospe-zialisten zur Planung hinzugezogen. Der Architekt holt dazu Angebote von Dienstleistern ein. Wenn alle Details stehen, kann der Architekt auch die Kosten bereits sehr genau einschätzen. 

6. Die Genehmigung

Sobald alle Pläne fertig sind, erhalten Sie Ihre Baubewilligung. Diese muss der Architekt an das zuständige Bauamt weiterleiten. Anschliessend heisst es warten. Wie lange die Bearbeitung dauert, ist von Bauamt zu Bauamt unterschiedlich.Architekt die Pläne in einem weiteren Schritt an die Vorgaben des Bauamts an. 

7. Der Baubeginn

Nun steht Ihrem Traumhaus nichts mehr im Wege. Nachdem Sie die Genehmigung erhalten haben, können Sie einen Termin für den Bau-beginn festlegen. Der Spatenstich ist ein besonderer Meilenstein auf dem Weg zum Eigenheim. Sie sind nun offiziell Bauherr. Wie lange der Hausbau dauert, ist von vielen Details abhängig. Unerwartete Probleme und Ver-zögerungen können immer auftreten. Damit alles planmässig verläuft, übernimmt der Architekt die Leitung auf der Baustelle. Doch auch als Bauherr sind Sie involviert, zum Beispiel wenn es darum geht, wichtige Entscheidungen zu treffen. Sie sollten daher einiges an Zeit für Begehungen und Abstimmungen einplanen.

8. Das Richtfest

Wenn der Rohbau und der Dachstuhl stehen, ist es Zeit für einen weiteren Höhepunkt: das Richtfest. Stossen Sie gemeinsam mit der ganzen Familie, Freunden und Arbeitern auf Ihr neues Traumhaus an! Ausserdem ist es eine tolle Gelegenheit, Ihre neuen Nachbarn kennenzulernen. 

Das Richtfest ist eine alte Tradition und bringt viele Bräuche mit sich. Der wichtigste ist der Richtkranz oder die Richtkrone. Er wird mit bunten Bändern verziert und am Dachstuhl befestigt. Als Bauherr müssen Sie eine Rede halten – den Richtspruch – und einen Schnaps trinken. Traditionell werfen Sie das Glas danach zu Boden. Ein zersprungenes Glas steht für Glück im neuen Heim. 

9. Die Qualitätskontrolle

Bevor Sie in Ihr Haus einziehen können, ist eine ausführliche Bauabnahme nötig. Sachverständige prüfen, ob Ihre Immobilie ordnungsgemäss gebaut wurde und allen Sicherheitsbestimmungen entspricht. Gemeinsam mit dem Architekten sollten Sie Mängel und Konstruktionsfehler am Haus festhalten. Keine Sorge: Auch wenn Ihnen erst nach dem Einzug Mängel auffallen, können Sie diese dem Architekten melden. Meist behalten Sie einen kleinen Prozentsatz des Auftragsvolumens ein, bis die Handwerker die Mängel beseitigt haben.

10. Die Übergabe 

Bevor Sie in Ihr Haus einziehen können, ist eine ausführliche Bauabnahme nötig. Sachverständige prüfen, ob Ihre Immobilie ordnungsgemäss gebaut wurde und allen Sicherheitsbestimmungen entspricht. Gemeinsam mit dem Architekten sollten Sie Mängel und Konstruktionsfehler am Haus festhalten. Keine Sorge: Auch wenn Ihnen erst nach dem Einzug Mängel auffallen, können Sie diese dem Architekten melden. Meist behalten Sie einen kleinen Prozentsatz des Auftragsvolumens ein, bis die Handwerker die Mängel beseitigt haben.